Ausgangslage
Bis anhin wurde das Holz auf einem Feld unter einer Plane gelagert. Diese Situation erwies sich als ungünstig, da sie eine effiziente Arbeitsweise deutlich erschwerte. Ein Lager innerhalb der Hofgruppe würde den Heizbetrieb wesentlich vereinfachen. Für die Gewährleistung der Versorgungssicherheit sind zudem eine trockene Lagerung der Holzschnitzel sowie ein ausreichend dimensioniertes Schnitzellager unerlässlich. Auf dem Betrieb werden rund 31 Milchkühe, 20 Jungtiere, 6 Pferde und 2 Ponys gehalten. Für die landwirtschaftlichen Maschinen und Geräte stehen auf dem Hof keine geeigneten Einstellmöglichkeiten zur Verfügung. Daher müssen verschiedene Geräte, einschliesslich Traktoren, in der Bühne untergebracht werden. Zusätzlich dienen die grossen Vordächer als Witterungsschutz für Maschinen und Gerätschaften. Eine einfache und zweckmässige Nutzung der vorhandenen Infrastruktur war damit nur eingeschränkt möglich, weshalb eine Verbesserung der Situation dringend erforderlich war.
Aufgabe
Geplant ist der Neubau einer Heizzentrale mit zugehörigem Schnitzellager. Das Lager soll eine Kapazität von 360 m³ aufweisen, die Schnitzelheizung ist für eine Leistung von 300 bis 400 kW ausgelegt.
Konstruktion
Das Lagerfundament wurde in Beton ausgeführt. Die darauf aufbauende Betonkonstruktion erhielt eine Schalung aus Holzlatten. Die Dachkonstruktion besteht aus gedämmten Sandwichpaneelen, Sparren, Dachlatten und Bergmuldenziegeln; die Ränder der Sandwichpaneele sind mit Holzbrettern verkleidet.
Besonderheiten
In der Erhaltungszone in unmittelbarer Nähe des Hofs bestand ein Bedarf von rund 130 kW Heizleistung. Mit dem Bau der Heizzentrale konnte dieser gedeckt werden. Die umliegenden Gebäude werden heute mit 130 kW versorgt.















