Ausgangslage

Auf einem bislang unbebauten Grundstücksteil sollte im Sinne einer verdichteten Bauweise ein neues Einfamilienhaus in Ergänzung zum bestehenden Wohnhaus realisiert werden. Das Grundstück liegt innerhalb der Bauzone.

Aufgabe

Auf einer verhältnismässig kleinen und unregelmässig geschnittenen Parzelle war ein kompaktes und funktional durchdachtes Einfamilienhaus zu planen. Durch eine geringfügige Anpassung der Grundstücksgrenze im Rahmen eines Landzukaufs konnte zusätzlicher Raum für einen Vorplatz geschaffen werden. Das Gebäude wurde entsprechend den Anforderungen einer verdichteten Bauweise konzipiert, um die vorhandene Fläche optimal zu nutzen. Aufgrund der geringen Gebäudeabstände und des daraus resultierenden Näherbaurechts musste die dem bestehenden Wohnhaus zugewandte Fassade erhöhte brandschutztechnische Anforderungen erfüllen.

Konstruktion

Die beiden unteren Geschosse wurden in Massivbauweise als Stahlbeton oder Einsteinmauerwerk erstellt. Die Aussenwände des Dachgeschosses sind als gedämmter Holzständer mit zusätzlicher Aussenwärmedämmung gebaut. Im Dachgeschoss sind die Sparren sichtbar. Zu den unbebauten Nachbargrundstücken wurde eine Holzfassade gewählt, zum bebauten Nachbargrundstück ist die Fassade aus brandschutztechnischen Gründen verputzt.

Besonderheiten

Aufgrund kommunaler Vorgaben zum Schutzraumnachweis war im Untergeschoss ein Schutzraum vorzusehen. Die gesamte Dachfläche wurde mit einer gebäudeintegrierten Photovoltaikanlage ausgestattet. Der Neubau erfüllt die Anforderungen an ein Plusenergiehaus und wurde im Jahr 2019 mit dem Plus Energie Bau®-Diplom ausgezeichnet.

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