Ausgangslage
Der Neubau wurde auf Basis einer bestehenden landwirtschaftlichen Anlage entwickelt, bei welcher vorhandene Infrastrukturen, insbesondere die bestehende Güllegrube als definierter Höhenbezug, in das Projekt integriert wurden. Im Fokus stand die Anpassung der baulichen Struktur an veränderte betriebliche Anforderungen sowie die Optimierung der räumlichen Organisation innerhalb des Betriebs.
Aufgabe
Gegenstand der Planung war die Konzeption eines neuen Laufstalles mit klar gegliederten Funktionsbereichen und abgestimmter innerbetrieblicher Logistik.
Dabei wurden insbesondere die Positionierung der Stallbereiche, die Führung der technischen Installationen sowie die Anbindung an bestehende Erschliessungs- und Entsorgungssysteme berücksichtigt. Ein zusätzliches Ziel war die Sicherstellung eines langfristig flexiblen Nutzungskonzepts.
Konstruktion
Das Gebäude ist als klar gegliederter Baukörper mit regelmässiger Tragstruktur konzipiert. Diese schafft die Grundlage für eine effiziente Anordnung der einzelnen Nutzungsbereiche im Stall. Die Konstruktion verbindet robuste, dauerhaft belastbare Bauteile mit vorfabrizierten Elementen. In stark beanspruchten Bereichen kommen Betonspaltenroste zum Einsatz, während die übrigen Flächen entsprechend ihrer Nutzung differenziert ausgeführt sind. Das Dach ist als durchgehende, leicht geneigte Konstruktion über die gesamte Gebäudebreite ausgebildet. Die Lastabtragung erfolgt über punktuelle und lineare Fundationen.
Besonderheiten
Besonderes Augenmerk galt der Abstimmung von baulichen Elementen, Stallausstattung und technischen Installationen. So entsteht eine funktionale und wartungsfreundliche Gesamtanlage. Offene Fassadenbereiche und flexible Abschlüsse ermöglichen eine natürliche Belüftung und eine anpassungsfähige Nutzung. Gleichzeitig schafft die Planung die Grundlage für spätere Erweiterungen des Stallgebäudes.













